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Schnarchen soll Erektionsstörungen durch Sauerstoffmangel verursachen

Nächtliche Atemaussetzer können laut einer Studie zu Erektionsproblemen führen. Der Grund: Sauerstoffmangel.

Ein zu starkes Schnarchen führt schlimmstenfalls zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff. Regensburger und Münchener Forscher fanden nun heraus, dass bei Männern der Sauerstoffmangel Erektionsstörungen zur Folge haben können. Bei der Studie, veröffentlich im Journal of Sexual Health, sind bei 69 Prozent der Männer Erektionsstörungen aufgetreten, die ebenfalls unter der sogenannten Schlafapnoe leiden. Die Schlafapnoe macht sich durch Atemaussetzer in der Nacht und lautes Schnarchen bemerkbar. Die Studie ergab, dass der damit verbundene Sauerstoffmangel zu einer so genannten erektilen Dysfunktion führen kann.

Mit zunehmendem Alter und Erkrankungen wie Herzproblemen oder Bluthochdruck steige zwar ohnehin das Risiko, Erektionsstörungen zu bekommen. Doch “stellt nächtlicher Sauerstoffmangel aufgrund einer Schlafapnoe allerdings dabei einen eigenen zusätzlichen Risikofaktor dar, der auch allein genommen eine erektile Dysfunktion verursachen kann”, erklärt Stephan Budweiser, Forschungsleiter der Studie.

Die deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Werne empfiehlt gegen Schlafapnoe den Verzicht auf Alkohol und Schlafmittel und auf keinen Fall Übergewicht. Die Experten raten außerdem zur Atemwegs-Überdruckbehandlung. Bei dieser wird nachts eine Maske getragen, die gegen die Atemaussetzer mit Überdruck arbeitet.

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